Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler (Presselinks)

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Mittwoch, 12.09.2018, 23:46 (vor 65 Tagen)

In der kicker-Montagsausgabe sprach der Mainzer NLZ-Leiter Volker Kersting über den Bildungsauftrag sowie das Scouting im Nachwuchsbereich und die Problematik mit unqualifizierten Beratern ("Ein Teil der Berater sind Deutschlands größte Talentvernichter"). Nun erzählt der 46-Jährige, wie beim FSV die Zusammenarbeit mit den Profis funktioniert, welche Philosophie vorgegeben ist, wie Trainer gefördert werden und welchen Einfluss Coach Sandro Schwarz hat.

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Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler

Hechtsheimer, Donnerstag, 13.09.2018, 09:10 (vor 65 Tagen) @ Alsodoch

Kasper Hjulmand war eine Mischung draus - Christian Heidel sagte einst, er hätte mit dieser Personalie womöglich etwas geduldiger sein müssen. Hjulmand war inhaltlich top.

Das ist mir jetzt neu, interessante Aussage.

Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler

MPO, Fürth, Donnerstag, 13.09.2018, 09:37 (vor 65 Tagen) @ Hechtsheimer

Kasper Hjulmand war eine Mischung draus - Christian Heidel sagte einst, er hätte mit dieser Personalie womöglich etwas geduldiger sein müssen. Hjulmand war inhaltlich top.


Das ist mir jetzt neu, interessante Aussage.

Gut, dass mal zu hören. Sehe ich genauso. Hjulmand wird hier in Mainz sehr schlecht geredet. Dabei hatte der gute Ideen und auch gut umgesetzt. Anstatt wildes Gerenne wurden gute Strukturen aufgebaut. Das ganze ähnelte ein wenig dem, was Favre damals so spielen ließ. Was - wenns funktioniert (aber das braucht Zeit und Überzeugung und Training), ziemlich gut ist - aber wenn nicht, schaut man passiv dabei aus.

Ist halt immer schwer, eine Entwicklung korrekt zu bewerten. Insbesondere, wenn man vorher mit 2 Weltklassetrainern (und einem Norweger) gearbeitet hat und einen neuen Trainer danach bewertet.

Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler

Ulle, Donnerstag, 13.09.2018, 09:51 (vor 65 Tagen) @ MPO


Ist halt immer schwer, eine Entwicklung korrekt zu bewerten. Insbesondere, wenn man vorher mit 2 Weltklassetrainern (und einem Norweger) gearbeitet hat und einen neuen Trainer danach bewertet.

Stimmt immer. ;)

Unter Hjulmand hatten wir am Ende vielleicht einfach keine gute Chancenauswertung. Ich kannmich nicht daran erinnern, dass wir in einem Spiel "unterlegen" waren. Man hatte jedes mal das Gefühl, gleich platzt der Knoten und dass kam aber leider nicht.
Ich meine mich zu erinnern, dass ich damals eher angetan war, wie wir uns selbst Gegner,wie die Bayern "zurechtgelegt" haben. Am Ende waren aber immer die Abschlüsse das Problem (ist ja nicht neu).

Ich meine mich zu erinnern, dass Heidel letztlich wollte, dass man im Abstiegskampf ein paar Kampfpunkte holt, durch Fußball, wie ihn Schmidt dann spielen ließ. Hjulmand hat sich geweigert und der Rest ist Geschichte.

LG

Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler

MPO, Fürth, Donnerstag, 13.09.2018, 10:12 (vor 65 Tagen) @ Ulle

Unter Hjulmand hatten wir am Ende vielleicht einfach keine gute Chancenauswertung. Ich kannmich nicht daran erinnern, dass wir in einem Spiel "unterlegen" waren.

Ja. Wir waren in jedem Spiel "drin", standen gut, kamen gut zu Chancen - machten die aber nicht. Wir haben ja IMO nicht mal oft verloren, nur sehr sehr oft unentschieden gespielt.

Ich meine mich zu erinnern, dass Heidel letztlich wollte, dass man im Abstiegskampf ein paar Kampfpunkte holt, durch Fußball, wie ihn Schmidt dann spielen ließ. Hjulmand hat sich geweigert und der Rest ist Geschichte.

Ja. Zudem ging auch das Publikum auf die Barrikaden (nicht wirklich, vor allem im Verhältnis zu heute war das bestenfalls ein "leicht ungehalten"). Hjulmands Ansatz war halt nicht wildes Rennen und Grätschen und wenn das UND der Erfolg nicht da ist, dann sagt "der Fan", dass die nicht wollen und gegen den Trainer spielen und mal was für ihr Geld tun sollen etc.

Im übrigen quasi auch DAS Problem der Bundesliga. Klopps Spielidee von "Vollgasveranstaltungen" ist halt zu populär bei den Fans, also ist jeder andere Ansatz - der nicht sofort Erfolg hat - zum Scheitern verurteilt. Und weil quasi ALLE ein Spielsystem spielen, mit dem man Spielkultur zerstört - tja... und dann fliegt die N11 in der Vorrunde raus. Das hängt halt schon alles damit zusammen.

Steile These: Hätten wir Hjulmand mehr Zeit eingeräumt UND natürlich die Mannschaft sich entsprechend weiterentwickelt, wären einige der heutigen Bundesligaprobleme nicht so groß.

Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler

Hechtsheimer, Donnerstag, 13.09.2018, 10:25 (vor 65 Tagen) @ MPO

Steile These zurück: wäre das so gekommen, hätten uns andere Vereine die dann best entwickelten Spieler abgekauft und Kaspar hätte wieder von vorne anfangen können. Es bleibt bei dem Grundsatzproblem: kleiner Verein als Durchgangsstation für gute bis sehr gute Spieler. Ist für einen Trainer denke ich auch auf Dauer ziemlich ermüdend.

Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler

MPO, Fürth, Donnerstag, 13.09.2018, 10:28 (vor 65 Tagen) @ Hechtsheimer

Steile These zurück: wäre das so gekommen, hätten uns andere Vereine die dann best entwickelten Spieler abgekauft und Kaspar hätte wieder von vorne anfangen können. Es bleibt bei dem Grundsatzproblem: kleiner Verein als Durchgangsstation für gute bis sehr gute Spieler. Ist für einen Trainer denke ich auch auf Dauer ziemlich ermüdend.

Ja, natürlich. Aber im "Kreislauf" wäre dann ein Trainer, der eben nicht Gegenpressing-Rumgerammels macht. Hätte "dem Fußball" im Ganzen weitergeholfen. Aber ist wirklich nur als steile These gemeint. Da spielen zu viele Faktoren mit.

Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler

mainzzer, Donnerstag, 13.09.2018, 14:55 (vor 64 Tagen) @ Ulle


Unter Hjulmand hatten wir am Ende vielleicht einfach keine gute Chancenauswertung. Ich kannmich nicht daran erinnern, dass wir in einem Spiel "unterlegen" waren. Man hatte jedes mal das Gefühl, gleich platzt der Knoten und dass kam aber leider nicht.
Ich meine mich zu erinnern, dass ich damals eher angetan war, wie wir uns selbst Gegner,wie die Bayern "zurechtgelegt" haben. Am Ende waren aber immer die Abschlüsse das Problem (ist ja nicht neu).

Ich meine mich zu erinnern, dass Heidel letztlich wollte, dass man im Abstiegskampf ein paar Kampfpunkte holt, durch Fußball, wie ihn Schmidt dann spielen ließ. Hjulmand hat sich geweigert und der Rest ist Geschichte.

LG

Naja. Dann oute ich mich jetzt mal als taktisch Vollblinder und Simpel.
Ich persönlich fand das halbe Jahr Hjulmand Fussball grauslig. Für mich waren die Spiele unerträglich langweilig. Ich schaue Fussball durchaus wegen der Emotionen und auch wegem wildem Hin und Her.
Und wenn in der CL Tiki Taka Ballbesitz Dingens zelebriert wird schalte ich auf Rosamunde Pilcher um; sogar das ist für mich spannender.

jmtp

Kicker: Brauchen typische Mainz-05-Spieler

Nope @, Donnerstag, 13.09.2018, 19:42 (vor 64 Tagen) @ Hechtsheimer

Lasst uns doch die ganzen Franks, Heidels, Kloppos und TTs da lassen wo sie hingehören. In unserer Geschichte.

Unser Traum lebt - Jetzt und morgen. Warum ein Aufstiegstrainer gehen musste oder ein anderer in der Saison ausgetauscht wurde interessiert mich echt kaum mehr.

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