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Geschrieben von Michael
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09.03.2010 |
 Drin! (Quelle: (Hunsrückpower 05) Es war kalt. Es war unglaublich kalt. Zumindest bis zur 70. Minute. Dann drosch Aristide Bancé den Ball aus 16 Metern nach einem Alleingang über 60 Meter ins Hoffenheimer Tor – und plötzlich kochte das Blut wieder in den Adern. Das Gefühl kehrte in Zehen und Finger zurück, die Stimme bekam neue Kraft – und selbst sechs oder sieben Kleidungsschichten hielten selbst jene in Gefrierstarre nicht mehr davon ab, durch Klatschen, Schreien und Hüpfen das eigene Team zum Auswärtsdreier zu führen.
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Geschrieben von Michael
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05.03.2010 |
 Mußte sich (wieder mal) spielentscheidend einmischen: Babak Rafati (Quelle: Zaunsturm1905.de) Gegen Bochum Pfiffe trotz Punktgewinn, gegen Bremen Applaus trotz Niederlage
Versteh einer die Fußballfans. Gegen Bochum spielt der FSV eine sehr gute erste und eine schwächere zweite Halbzeit, am Ende reicht es „nur“ zum Punktgewinn gegen höchst unangenehm zu bespielende Bochumer, die sich praktisch nur auf die Defensive konzentrieren. Die Mannschaft hat alles versucht, aber das reicht eben auch nicht immer. Trotzdem gibt es Pfiffe am Ende.
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Geschrieben von Michael
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16.02.2010 |
 Torflaute beendet: Soto gratuliert Bancé zu seinem Tor (Quelle: Meenzer-on-tour.de)
Die Nachbarn wissen wahrscheinlich schon gar nicht mehr, wie sich das anhört, wenn die Meute vor dem Fernseher ein (Traum-)Tor der 05er bei einem Auswärtsspiel bejubelt. Am Samstag war aber „Erinnerungsauffrischung“ angesagt. Die 37. Spielminute in Berlin: Eugen Polanski marschiert energisch durch das Berliner Mittelfeld, grätscht den Ball bedrängt von einem Herthaner zum links positionierten Adam Szalai. Der sieht sich drei Gegenspielern gegenüber, flankt dennoch butterweich auf das rechte Eck des Fünf-Meter-Raums, wo Aristide Bancé das Leder volley in den linken Winkel wuchtet. Herzallerliebst!
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Geschrieben von Michael
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11.02.2010 |
 Matchwinner im Hinspiel: Adriano Grimaldi holte den Elfmeter zum 1:1 heraus (Quelle: Zaunsturm1905.de) Manch einer wird sich noch daran erinnern. Letztes Jahr, so im März oder April muss es gewesen sein, da grüßte der Hauptstadtklub von der Tabellenspitze. Hertha war wieder in, nach Jahren zwischen Abstiegskampf, Mittelmaß und UEFA-Cup endlich dort angekommen, wo der Verein dem eigenen Selbstverständnis nach hingehört: in die Riege der meisterlichen Hauptstadtklubs – Chelsea London, AS Rom, Real Madrid – das sollten, ging es nach dem Willen der Herthaner, die Herausforderungen in der kommenden Saison sein. Lucien Favre, der eher zurückhaltend-eloquente Schweizer, hatte seine Mannschaft der weitgehend Namenlosen dank stabiler Defensive und überragender Chancenverwertung auf Platz eins geführt, Tabelle vom 15. März 2009, 24. Spieltag der Saison 2008/2009). Fast ausgelassen tanzte er im Reigen seiner Spieler, während auf der Tribüne bierseelig „Hey, was geht, wir feiern die Meisterschaft“ gesungen wurde. |
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Geschrieben von Michael
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09.02.2010 |
 Hatte nach dem Spiel gut lachen: Thomas Tuchel (Quelle: Zaunsturm1905.de) Je größer nach einem Spiel das Jammern der Verlierer ist, umso größer ist auch die (heimliche) Freude des Siegers – zumal, wenn keine dubiosen Schiedsrichter-Entscheidungen oder sonstigen skurrilen Umstände dazu geführt haben. Fakt ist: der FSV hat gegen Gladbach ein Tor erzielt, die Borussen keines. Damit ist eigentlich alles gesagt zu diesem Spiel, das auch ohne Torchancen im Dutzend ansehnlich daherkam. Vorne nutzten die 05er eine Standardsituation – und hinten standen sie weitgehend sicher, auch dank eines wieder exzellent aufgelegten Heinz Müller – sowie zweier Außenverteidiger, die sichtlich Qualität mitgebracht haben aus dem Osten Europas.
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