AZ: Warum Mainz 05 keine Trainerdiskussion führt (Presselinks)

rm_fussball ⌂, Dienstag, 02.04.2019, 07:28 (vor 17 Tagen)

Allgemeine Zeitung

Immer mehr Fans von Mainz 05 üben Kritik an Sandro Schwarz, fordern teils den Rauswurf des 40-Jährigen. Weshalb die Verantwortlichen trotzdem an ihm festhalten.

Mehr: https://www.allgemeine-zeitung.de/sport/fussball/mainz-05/100-prozent-ruhe-warum-mainz-...

AZ: Warum Mainz 05 keine Trainerdiskussion führt

Seminator, Dienstag, 02.04.2019, 08:15 (vor 17 Tagen) @ rm_fussball

Solche Artikel und die darin enthaltenen Statements der 05-Verantwortlichen sind für meine Nerven deutlich schlechter als jede Fratzenbuchdiskussion. Die Fans und da schließe ich auch mich mit ein, die reagieren manchmal unter- und manchmal übertrieben, aber sind im Endeffekt nicht wichtig. Sollte aber das was unser Sportvorstand da von sich gibt seine Überzeugung sein, dann sehe ich wahrlich Schwarz.
Ich behaupte ja nicht, dass es einfach ist, die Probleme zu lösen. Immerhin müssen wir jetzt mit diesem Kader da durch. Ich freue mich, wenn man intern die Probleme angeht, denn ich halte diese Vorgehensweise auch für besser, nur glaube ich nicht daran. Besser ausgedrückt, es ist nicht sichtbar, dass da was angegangen wird. Wir haben einige auch wichtige Spieler, die eine ganze Weile weg von ihrer Form sind und die "jungen wilden" funktionieren auch nicht richtig. Woche für Woche immer die selbe Mannschaft, mit den selben Problemen. Ist ja nicht so, dass gegen Bremen nur die "individuellen" Fehler entscheidend gewesen wären. Da war auch taktisch nicht alles in Butter.
Dass die Mannschaft lebt und intakt ist, kann nur einer sagen, der unsere guten Zeiten, wo es wirklich so war, nicht erlebt hat. Und Herr Schröder wäre gut beraten, das Wort "Grundtugenden" zu unterlassen.
Ich mach Sandro einige Vorwürfe, denn da habe ich den Eindruck, dass da mehr von ihm kommen müsste. Ich halte aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig von einer Trainerdiskussion, weil ich überzeugt bin, dass die Mannschaft das Problem ist. Sicher könnte ein neuer Trainer was bringen, aber in meinen Augen nur kurzfristig. Im Sommer würden wir aber wieder mit den selben Problemen konfrontiert werden. Es wird Zeit, dass man harte Entscheidungen trifft. Am besten jetzt und spätestens im Sommer.

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Captain Spaulding, Dienstag, 02.04.2019, 08:26 (vor 17 Tagen) @ Seminator

Solche Artikel und die darin enthaltenen Statements der 05-Verantwortlichen sind für meine Nerven deutlich schlechter als jede Fratzenbuchdiskussion. Die Fans und da schließe ich auch mich mit ein, die reagieren manchmal unter- und manchmal übertrieben, aber sind im Endeffekt nicht wichtig. Sollte aber das was unser Sportvorstand da von sich gibt seine Überzeugung sein, dann sehe ich wahrlich Schwarz.
Ich behaupte ja nicht, dass es einfach ist, die Probleme zu lösen. Immerhin müssen wir jetzt mit diesem Kader da durch. Ich freue mich, wenn man intern die Probleme angeht, denn ich halte diese Vorgehensweise auch für besser, nur glaube ich nicht daran. Besser ausgedrückt, es ist nicht sichtbar, dass da was angegangen wird. Wir haben einige auch wichtige Spieler, die eine ganze Weile weg von ihrer Form sind und die "jungen wilden" funktionieren auch nicht richtig. Woche für Woche immer die selbe Mannschaft, mit den selben Problemen. Ist ja nicht so, dass gegen Bremen nur die "individuellen" Fehler entscheidend gewesen wären. Da war auch taktisch nicht alles in Butter.
Dass die Mannschaft lebt und intakt ist, kann nur einer sagen, der unsere guten Zeiten, wo es wirklich so war, nicht erlebt hat. Und Herr Schröder wäre gut beraten, das Wort "Grundtugenden" zu unterlassen.
Ich mach Sandro einige Vorwürfe, denn da habe ich den Eindruck, dass da mehr von ihm kommen müsste. Ich halte aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig von einer Trainerdiskussion, weil ich überzeugt bin, dass die Mannschaft das Problem ist. Sicher könnte ein neuer Trainer was bringen, aber in meinen Augen nur kurzfristig. Im Sommer würden wir aber wieder mit den selben Problemen konfrontiert werden. Es wird Zeit, dass man harte Entscheidungen trifft. Am besten jetzt und spätestens im Sommer.


Kurz und knapp zusammengefasst.

AZ: Warum Mainz 05 keine Trainerdiskussion führt

Hechtsheimer, Dienstag, 02.04.2019, 08:50 (vor 17 Tagen) @ Seminator

Ich mach Sandro einige Vorwürfe, denn da habe ich den Eindruck, dass da mehr von ihm kommen müsste. Ich halte aber zum jetzigen Zeitpunkt wenig von einer Trainerdiskussion, weil ich überzeugt bin, dass die Mannschaft das Problem ist. Sicher könnte ein neuer Trainer was bringen, aber in meinen Augen nur kurzfristig. Im Sommer würden wir aber wieder mit den selben Problemen konfrontiert werden. Es wird Zeit, dass man harte Entscheidungen trifft. Am besten jetzt und spätestens im Sommer.

Ich fand die Entscheidung im letzten Jahr absolut nachvollziehbar an Sandro festzuhalten. Unvergessen ist für mich die Diskussion in der Arena mit ihm, da hatte er mich (und ich denke auch viele Andere) mitgenommen. Überzeugt bin ich inzwischen nicht mehr. Ich glaube, dass er sich viel vorgenommen hatte und dann als sich erste Misserfolge einstellten, unsicher wurde (hat mal glaube ich MPO deutlich besser formuliert, junge Trainer und so). Ich denke jetzt gar nicht so an diese Saison, da gehe ich von aus, dass wir noch einige Pünktchen holen werden. Mir geht es um die nächsten Jahre und da sehe ich trübe Zeiten. Martin hatte zu Beginn nur Sympathien für sich, Sandro ist bereits mit einem Negativ Touch gestartet und da wir damals interne Verwerfungen im Verein hatten, stand auch keiner bereit, sich schützend vor ihn zu stellen. Da hat der Verein komplett versagt! Das ist aber Fakt und ein Teil des Prozesses, den man auch nicht mehr umkehren kann. Ich glaube nicht, dass sich an dem Negativ Status den er bei einem großen Teil der Fans hat noch etwas ändern wird.

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MPO @, Fürth, Dienstag, 02.04.2019, 09:27 (vor 17 Tagen) @ Hechtsheimer

Überzeugt bin ich inzwischen nicht mehr. Ich glaube, dass er sich viel vorgenommen hatte und dann als sich erste Misserfolge einstellten, unsicher wurde (hat mal glaube ich MPO deutlich besser formuliert, junge Trainer und so).

Wiederhole ich gerne: Bei Misserfolg neigen Trainer (und "jüngere" umso mehr) aus meiner Sicht sehr dazu, dann auf Sicherheit zu gehen, weniger zu riskieren. Das drückt sich mal taktisch aus, mal vielleicht in der Ansprache etc. Es ist nun mal auch nicht jeder in nen Topf Selbstvertrauen gefallen wie Tuchel und Klopp.

Restlos überzeugt bin ich auch nicht von Sandro. Da hats so ein paar Gründe. Das gerade Geschriebene bspw. Auch, dass er, wie du richtig ausführst, von vorneherein hier eher einen negativen Touch hatte, den er auch vermutlich nie ablegen können wird, weil unser Erfolg immer "relativ" sein wird (wir sind aktuell bspw. relativ erfolgreich, da darf die bisherige Rückrunde nicht täuschen).

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#Critter

AZ: Warum Mainz 05 keine Trainerdiskussion führt

Jammerlappe, Buxtehude, Dienstag, 02.04.2019, 12:03 (vor 17 Tagen) @ MPO
bearbeitet von Jammerlappe, Dienstag, 02.04.2019, 12:08


Restlos überzeugt bin ich auch nicht von Sandro. Da hats so ein paar Gründe. Das gerade Geschriebene bspw. Auch, dass er, wie du richtig ausführst, von vorneherein hier eher einen negativen Touch hatte, den er auch vermutlich nie ablegen können wird, weil unser Erfolg immer "relativ" sein wird (wir sind aktuell bspw. relativ erfolgreich, da darf die bisherige Rückrunde nicht täuschen).

Warum ist das so? Im eigenen Land gilt der Prophet nichts, oder so? Finde ich schwachsinnig.
Sandro ist mir sympathischer als die ganzen Hipster, die medial komplett durchgebrieft sind.
Passt gut zu uns und hält die Verbindung zum "alten" FSV.

Ich bezweifle ganz stark, dass andere Trainer, die nicht das vielfache einstreichen, mit diesen Voraussetzungen deutlich mehr erreicht hätten. Was soll das auch? Unser Limit ist nicht Platz 3, sondern deutlich drunter. Und es wird aus systemimmanenten Gründen weiter absinken.

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MPO @, Fürth, Dienstag, 02.04.2019, 12:08 (vor 17 Tagen) @ Jammerlappe

Warum ist das so? Im eigenen Land gilt der Prophet nichts, oder so? Finde ich schwachsinnig.

Soweit es mich betrifft: Kein negativer Touch. Aber dir wird die Reaktion hier ja auch aufgefallen sein. Martin Schmidt, der Retter, Europapokalbringer und entspannter Kaffeetrinker in der Römerpassage wurde quasi entlassen und als Ersatz kam der frühere Holzfuß, der gerade mit der Zweiten abgestiegen ist.

Ich bezweifle ganz stark, dass andere Trainer, die nicht das vielefache einstreichen, mit diesen Voraussetzungen deutlich mehr erreicht hätten. Was soll das auch? Unser Limit ist nicht Platz 3, sondern deutlich drunter. Und es wird aus systemimmanenten Gründen weiter absinken.

So schauts aus.

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Hechtsheimer, Dienstag, 02.04.2019, 12:52 (vor 17 Tagen) @ MPO

Ja, leider, so schauts aus. Das mit dem Abstieg unserer U23 wird ihm seit er die Erste übernommen hat vorgeworfen, keiner spricht von dem Erfolg den er in der 3. Liga hatte. Dass ihm dann fast alle Leistungsträger in der RII abhanden gekommen sind, davon spricht keiner. Also, von Anfang an ist er negativ behaftet, das kann man einfach nicht weg diskutieren.

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Seminator, Dienstag, 02.04.2019, 15:47 (vor 17 Tagen) @ Hechtsheimer

Wir wollen aber festhalten, dass 1.BL schon was anderes ist. Ich finde schon, dass er mittlerweile den Kredit, den er sich in der Hinrunde mühsam wieder erarbeitet hat, wieder verspielt. Leider ist das Erarbeiten deutlich steiniger und langsamer als das Verspielen. Mit der Zeit muss ich zugeben, dass ich auch anfange zu zweifeln. Die Hauptschuld sehe ich aber immer noch eher über und unter ihm, obwohl er an der Zusammensetzung des Kaders nicht ganz unbeteiligt ist.
Ich hoffe, dass aus den Worthülsen und Lippenbekenntnissen endlich Taten werden, denn bald gehen uns die Böcke aus, die man umstoßen kann. Vielleicht sollten wir mal die tuchelschen Sätze - Raus aus der Komfortzone - und - mutig sein - wieder reaktivieren. Wer keine Form hat oder nicht die richtige Einstellung mitbringt, sollte ab Freitag eher als Zuschauer ins Stadion gehen. Leider bekämen wir dann aber momentan gar keine Elf zusammen.

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Hechtsheimer, Mittwoch, 03.04.2019, 07:35 (vor 16 Tagen) @ Seminator

Wer keine Form hat oder nicht die richtige Einstellung mitbringt, sollte ab Freitag eher als Zuschauer ins Stadion gehen. Leider bekämen wir dann aber momentan gar keine Elf zusammen.

Hm, alles ne Frage der Perspektive. Habe mich kürzlich mit einem Bremer unterhalten, der fand z.B. Bell in Bremen prima, was der so alles abgeräumt hat... Ich persönlich hab da ne andere Meinung. Aber wenn man versucht, das von einer anderen Perspektive zu sehen, OK.
Nur, er ist immer mehr in der Balleröffnung drin (was nicht sein Job ist), steht meistens viel zu hoch und die Tatsache, dass er kein Sprinter ist, ist natürlich ein Problem beim zurück eilen. Ist das jetzt seine Schuld? Oder die des Trainers? Man sollte doch Spieler so einsetzen, wo ihre Stärken liegen. Das sagt zumindest mein laienhaftes Verständnis. Man kann ihm wirklich keine mangelnde Motivation unterstellen.

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Seminator, Mittwoch, 03.04.2019, 09:55 (vor 16 Tagen) @ Hechtsheimer

Bell sollte die Interviews lassen, dann wäre es besser :-D

Sicher hatten wir mal richtig düstere Zeiten, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass man die guten Zeiten aus dem Gedächtnis gestrichen hat. Wenn ich uns schlecht sehe, dann vergleiche ich uns nicht mit Bayern, sondern mit uns früher. Es war nicht immer alles Gold, aber in meinen Augen sicher besser. Da waren noch die Grundtugenden da und auch die Weiterentwicklung. Ich kann mich gut an Tuchel erinnern, als er nach Niederlagenserien meinte, dass es natürlich schlecht sei, aber wichtiger sei ihm, dass man sich viele Chancen herausgespielt hätte. Da standen wir hinten gut und vorne und im Mittelfeld haben wir konsequent nach vorne gearbeitet. Er war sich auch nicht zu schade, einen Müller vor der 30' unter die Dusche zu schicken, oder einen Caligiuri im Trainigslager beim Training mit Liegestützen aufzuwecken. Der Don, als er diesen Titel noch trug :-D, hätte der Mannschaft auch schon länger die Leviten gelesen. Kann sein, dass das alles hinter geschlossenen Türen passiert. Die gezeigte Leistung spricht aber eine andere Sprache.

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MPO @, Fürth, Mittwoch, 03.04.2019, 10:12 (vor 16 Tagen) @ Seminator

Sicher hatten wir mal richtig düstere Zeiten, aber manchmal habe ich den Eindruck, dass man die guten Zeiten aus dem Gedächtnis gestrichen hat. Wenn ich uns schlecht sehe, dann vergleiche ich uns nicht mit Bayern, sondern mit uns früher. Es war nicht immer alles Gold, aber in meinen Augen sicher besser. Da waren noch die Grundtugenden da und auch die Weiterentwicklung. Ich kann mich gut an Tuchel erinnern, als er nach Niederlagenserien meinte, dass es natürlich schlecht sei, aber wichtiger sei ihm, dass man sich viele Chancen herausgespielt hätte.

Das waren aber auch schlichtweg ganz andere Zeiten. Als Tuchel bei uns war, hat man in der Bundesliga so langsam erst verstanden, was man mit nem richtig guten Trainer so erreichen konnte. Dann wurde das ja erst ein Trainerspiel in Deutschland. Klopp wurde fälschlicherweise als reiner Motivator und Heißmacher kategorisiert, das fiel bei dem spröden Tuchel dann weg.

Ich sag ja nicht, dass du da nicht unrecht hast, aber die Bundesliga hat sich seit dem verändert. Es ist sehr viel schwieriger geworden, sich via Trainer vom Rest abzuheben, weil andere das nächste Supertalent suchen. Das ist auch das Problem von uns: Wir heben uns mit dem Trainer nicht ab. Der ist nicht schlecht, der ist aber auch keine Weltklasse.

Kann sein, dass das alles hinter geschlossenen Türen passiert. Die gezeigte Leistung spricht aber eine andere Sprache.

Auch hier: Andere Zeiten. Unter Klopp und Tuchel hatten die Spieler auch schon Macht, aber bei weitem nicht so viel. Unser halber Kader weiß, dass der woanders unter kommen würde, weil sie jung, schnell, und im Schnitt recht talentiert ist. Wenn wir hier einen an die frische Luft setzen, verbrennen wir nur Geld.

Solche Leute noch ins gleiche Boot zu holen und mitrudern zu lassen, ist schwierig. Möglich, dass Sandro und vielleicht auch Schröder das nicht so gut beherrschen wie ein Tuchel/Klopp/Heidel-Gespann. Aber wie gesagt: Aus meiner Sicht waren die 3 auch gut über Niveau für unseren Verein.


Ich misch mich ungern in Sachen des Vereins ein. Ich mag Schwarz. Kann sein, dass ein anderer Trainer (bspw. Bo Svensson) besser wäre als Persönlichkeit, aber ehrlich gesagt hab ich davon keinerlei Ahnung. Ich seh die U19 nicht spielen (ist aber ganz gut platziert), Bo galt als Spieler zumindest als Leader und scheint ein feiner Charakter zu sein - aber das alles kann ich nur aus der Entfernung beurteilen.

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dadum, Mittwoch, 03.04.2019, 21:01 (vor 16 Tagen) @ MPO

Auch hier: Andere Zeiten. Unter Klopp und Tuchel hatten die Spieler auch schon Macht, aber bei weitem nicht so viel. Unser halber Kader weiß, dass der woanders unter kommen würde, weil sie jung, schnell, und im Schnitt recht talentiert ist. Wenn wir hier einen an die frische Luft setzen, verbrennen wir nur Geld.

Solche Leute noch ins gleiche Boot zu holen und mitrudern zu lassen, ist schwierig. Möglich, dass Sandro und vielleicht auch Schröder das nicht so gut beherrschen wie ein Tuchel/Klopp/Heidel-Gespann. Aber wie gesagt: Aus meiner Sicht waren die 3 auch gut über Niveau für unseren Verein.

Das ist sicher Teil der Wahrheit. Sprungbrett zu sein ist dann mal ne Zeitlang gut, vor allem wirtschaftlich. Sich als Sprungbrett zu positionieren und glecihzeitig das allgemeine Aufrüsten mitzumachen ist dann schon riskanter.
Weil sich aus der Chance vom mittelmäßigen bis guten 2.Ligakicker zum Bundesligaprofi zu werden eine völlig andere Motivation entwickeln lässt, als aus der U21-Spieler von Frankreich, Spanien oder Deutschland zu sein!

Wenn man diesen Aspekt groß macht muss man auch anerkennen, dass es Sandro hier unfassbar viel schwerer hat, die "Immer 105%"-Spielweise, die sich alle wünschen umzusetzen, als es Klopp und Tuchel mit wesentlich weniger ambitionierten Kickern hatten.

Und dennoch: Die fußballerische Entwicklung in dieser Saison ist gut gewesen. Dass bei einer solchen Serie jetzt eben andere Dinge zählen ist die sche´wierige Aufgabe für Sandro zu vermitteln.
Nach dem Bayern-Spiel habe ich am Samstag eine Reaktion erwartet. Dann kassieren wir dieses unsägliche 1:0 (Da kann man 100mal sagen Kruse macht das gut, da haben wir einfach völlig gepennt) und wir liegen wieder nach 2 Minuten hinten. Dann dachte ich: Jetzt könnt ihr was zeigen. Jetzt braucht es "Jetzt erst recht"-Mentalität.
Dann kriegen wir das mit dem Aufbäumen so halb gut hin, fangen das 2. fighten uns sirklich ordentlich rein und sind zu dumm das 3:1 zu verhindern. Ab dann war es enttäuschend. Weil sich keiner mehr gewehrt hat.
Ich schreibe jetzt nicht, was ich mir gewünscht hätte, weil zu viel Pathos dem Thread nicht gut tut...

AZ: Warum Mainz ... Es muss halt jetzt ein Heimsieg her

Nope @, Mittwoch, 03.04.2019, 08:27 (vor 16 Tagen) @ rm_fussball

Da hilft alles nix.

Den SC besiegen, egal wie, dann sind wir wieder in ruhigerem Fahrwasser. Wenn dann Stuttgart und Nürnberg nicht auch gewinnen, sollten wir durch sein.

Und dann muss mal sich ein paar deutliche Fragen stellen und besser früh gute Antworten finden.
Wenn die Antwort ist, dass man mit Sandro in die nächste Saison geht, ist das auch ein Ansatz. Aber das muss vernünftig kommuniziert werden. (Oder noch besser, die Mannschaft macht noch ein paar überzeugende Spiele und punktet.)

AZ: Warum Mainz ... Es muss halt jetzt ein Heimsieg her

Hadschi, Schwabenheim an der Selz, Mittwoch, 03.04.2019, 11:37 (vor 16 Tagen) @ Nope

Den SC besiegen, egal wie, dann sind wir wieder in ruhigerem Fahrwasser. Wenn dann Stuttgart und Nürnberg nicht auch gewinnen, sollten wir durch sein.

Ih kann dir versprechen, dass nicht beide am nächsten Spieltag gewinnen. Ich würd sogar wetten!.

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Nope @, Mittwoch, 03.04.2019, 14:10 (vor 16 Tagen) @ Hadschi

Iss ja gut. Weckduck

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frodoNtour, Mittwoch, 03.04.2019, 16:06 (vor 16 Tagen) @ Hadschi

Den SC besiegen, egal wie, dann sind wir wieder in ruhigerem Fahrwasser. Wenn dann Stuttgart und Nürnberg nicht auch gewinnen, sollten wir durch sein.


Ih kann dir versprechen, dass nicht beide am nächsten Spieltag gewinnen. Ich würd sogar wetten!.

Hoffentlich verlieren beide!.

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Handgottesseinvater, Mittwoch, 03.04.2019, 21:13 (vor 16 Tagen) @ Nope

Da hilft alles nix.

Den SC besiegen, egal wie, dann sind wir wieder in ruhigerem Fahrwasser. Wenn dann Stuttgart und Nürnberg nicht auch gewinnen, sollten wir durch sein.

Und dann muss mal sich ein paar deutliche Fragen stellen und besser früh gute Antworten finden.
Wenn die Antwort ist, dass man mit Sandro in die nächste Saison geht, ist das auch ein Ansatz. Aber das muss vernünftig kommuniziert werden. (Oder noch besser, die Mannschaft macht noch ein paar überzeugende Spiele und punktet.)

was eine gute antwort ist, hängt auch davon ab, was in den ausstehenden spielen passiert. sandro muss zeigen, dass er mehr drauf hat, als das, was aufgrund der rückrunde vermutet werden muss. mein anspruch ist nicht, permanent zu gewinnen und oben mitzuspielen - aber ein roter faden muss erkennbar sein, der über die saison hinaus weitergesponnen werden kann.

der vielzitierte negativtouch ist doch nebensache. es geht nicht darum, welche fans irgendwann mal welche emotionen gegenüber sandro hatten. es geht darum, wie gespielt wird und ein bisschen auch, mit welchen ergebnissen. dass wir nicht in panik verfallen müssen, ist allein dem umstand geschuldet, dass wir stuttgart und nürnberg am anfang der rückrunde hatten. hätten wir die sechs punkte nicht so früh gehabt, würde der baum längst brennen.

wenn sandro die serie fortsetzt, wird es insbesondere schwierig, ambitionierten spielern zu vermitteln, dass mainz eine gute idee ist. also soll er mal überlegen, wie er reagiert. ich sehe die trainerfrage ergebnisoffen, aber aufgrund der serie mit einer bringschuld bei sandro. und wenn er was zeigt, gehe ich davon aus, dass er nicht gehen muss. weder vom verein noch von den fans aus.

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yeahyeayeah

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dadum, Mittwoch, 03.04.2019, 21:19 (vor 16 Tagen) @ Handgottesseinvater

Da hilft alles nix.

Den SC besiegen, egal wie, dann sind wir wieder in ruhigerem Fahrwasser. Wenn dann Stuttgart und Nürnberg nicht auch gewinnen, sollten wir durch sein.

Und dann muss mal sich ein paar deutliche Fragen stellen und besser früh gute Antworten finden.
Wenn die Antwort ist, dass man mit Sandro in die nächste Saison geht, ist das auch ein Ansatz. Aber das muss vernünftig kommuniziert werden. (Oder noch besser, die Mannschaft macht noch ein paar überzeugende Spiele und punktet.)


was eine gute antwort ist, hängt auch davon ab, was in den ausstehenden spielen passiert. sandro muss zeigen, dass er mehr drauf hat, als das, was aufgrund der rückrunde vermutet werden muss. mein anspruch ist nicht, permanent zu gewinnen und oben mitzuspielen - aber ein roter faden muss erkennbar sein, der über die saison hinaus weitergesponnen werden kann.

Herrje.
Selbst ich als fußballtheoretischer Dummschüler kann doch den roten Faden sehen.
Wir haben aktuell ein ganz anderes Problem. Dass das durchaus auch in den Verantwortungsbereich des Cheftrainers fällt ist eine andere Sache...

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Handgottesseinvater, Mittwoch, 03.04.2019, 21:36 (vor 16 Tagen) @ dadum

was ich meine ist: mit sandro macht die sache nur sinn, wenn wir irgendwann auch mal wieder ein paar tore schießen. das potential haben wir im kader. wieso haben wir da seit längerer zeit so eine baustelle? und mit "über das saisonende hinaus" meine ich, dass es mit zunehmender negativserie umso wichtiger für die verantwortlichen wird, einen plan b zu sandro zu entwickeln. das bindet energie. würde mir wünschen, dass man die anders einsetzen könnte.

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yeahyeayeah

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Seminator, Donnerstag, 04.04.2019, 08:28 (vor 15 Tagen) @ dadum

Herrje.
Selbst ich als fußballtheoretischer Dummschüler kann doch den roten Faden sehen.
Wir haben aktuell ein ganz anderes Problem. Dass das durchaus auch in den Verantwortungsbereich des Cheftrainers fällt ist eine andere Sache...

Den Faden, den du da siehst kann gar nicht gut sein. Nach wie vor mag ich Sandro und habe auch in Erinnerung, wie seine U19 und seine U23 gespielt haben. Ist sicher nicht vergleichbar mit BL-Männerfußball, aber trotzdem fand ich, dass seine Mannschaften gut gespielt haben. Den Abstieg konnte man ihm nicht anlasten. Meine Meinung.
Leider muss ich aber sagen, dass ich es immer unattraktiver finde, was wir da Woche für Woche liefern und das losgelöst von dem Ergebnis. Warum es so ist und wer die Schuld trägt, wenn man von Schuld sprechen kann, weiß ich nicht. Muss es aber auch nicht wissen, denn da gibt es Profis, die es wissen müssten. Ich würde mich nicht als Eventfan bezeichnen und bin es auch nicht, aber ein gewisses Unterhaltungswert sollte das Spiel für mich haben. Das ist leider schon länger nicht mehr so. Nicht nur, dass ich unsere Spielweise echt schlecht finde, aber ich habe immer mehr das Gefühl, dass die Spieler ihren Stifel runterspielen und gar nicht mit dem Herzen dabei sind. Auch das ist natürlich nur mein Empfinden und jeder kann es anders sehen.
Als ich gestern Heidenheim gesehen habe, habe ich wieder das gesehen, was uns früher ausgemacht hat. Sogar bei der PK als Sandro über die Freiburger gesprochen hat, habe ich gedacht, dass wir auch so waren. Man sollte nicht immer an die Vergangenheit denken, das weiß ich. Man sollte sich weiterentwicken. Unsere Weiterentwicklung mag ich aber leider nicht besonders.

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Cosmopilot, Donnerstag, 04.04.2019, 12:04 (vor 15 Tagen) @ Seminator

Danke, sehe ich ähnlich.
Die Leidenschaft, den absoluten Willen den vermisse ich leider immer mehr, auch wenn
es nur an ein paar Szenen festgemacht wird.
Da fällt mir zum Freiburg Spiel ( lange her ) die Szene von Manu ein, glaube jeder kennt diese Szene.
Das ganze Stadion hat getobt !!! Sowas holt die Leute im Stadion ab..

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dadum, Donnerstag, 04.04.2019, 20:50 (vor 15 Tagen) @ Cosmopilot

Danke, sehe ich ähnlich.
Die Leidenschaft, den absoluten Willen den vermisse ich leider immer mehr, auch wenn
es nur an ein paar Szenen festgemacht wird.
Da fällt mir zum Freiburg Spiel ( lange her ) die Szene von Manu ein, glaube jeder kennt diese Szene.
Das ganze Stadion hat getobt !!! Sowas holt die Leute im Stadion ab..

Ihr habt aber schon beide gemerkt, dass das gar nicht dem widerspricht, was ich schrub?

Unsere Spielweise hat einen roten Faden. Und die Entwicklung, wenn man die gesamte Saison sieht und mit der letzten und auch den letzten davor vergleicht, ist gut.
Unser Problem ist nicht, dass fußballerisch nicht klar wäre was passieren soll.

Das Problem ist, dass wir oft keine Ergebnisse bekommen haben, teils aus Naivität teils aus anderen Gründen, aber die jüngste Serie hat vor allem etwas damit zu tun, dass der Großteil der Mannschaft offenbar aktuell nicht in der Lage ist angemessen auf die sich verschärfende Situation zu reagieren. Also zu einem nicht unerheblichen Anteil genau das was Du schreibst.
Selbst Sandro sprach von Selbstzufriedenheit...

Die Frage ist doch, wie das jetzt gelöst werden soll und ob das funktioniert.

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Seminator, Donnerstag, 04.04.2019, 22:21 (vor 15 Tagen) @ dadum

Unsere Spielweise hat einen roten Faden. Und die Entwicklung, wenn man die gesamte Saison sieht und mit der letzten und auch den letzten davor vergleicht, ist gut.

Viel schlechter als die letzten Jahre geht wohl kaum. Ich möchte nicht sagen, dass wir uns nicht weiterentwickelt haben, nur dass mir gar nicht wirklich gefällt was ich sehe.
Warum und wer daran beteiligt ist, weiß ich nicht. Es gibt wirklich sehr wenig Spiele, die mich überzeugt haben. Ich stehe eher auf Kampf und packenden Fußball. Das bietet mir die Mannschaft schon Jahre nicht mehr.

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Handgottesseinvater, Freitag, 05.04.2019, 16:16 (vor 14 Tagen) @ Seminator

Mir fällts schwer, den Spielern einen Vorwurf zu machen. Für sowas wie Handschrift oder rote Fäden sind die nicht verantwortlich, wechselgerüchtebum dchröder passen gerade gar nicht.

Zeit, heute einen rauszuhauen. Also, an mir wird’s nicht liegen...,

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