AZ: Wortpiratin Mara Pfeiffer: Gute Pyro, schlechte Pyro! (Presselinks)

rm_fussball ⌂, Freitag, 02.11.2018, 09:53 (vor 18 Tagen)
bearbeitet von sjott, Freitag, 02.11.2018, 11:01

Allgemeine Zeitung

Bei dem einem Pokalspiel wird die Atmosphäre des Feuerwerks gelobt, beim anderen droht Spielabbruch wegen Pyro. Wortpiratin Mara Pfeiffer über die Doppelmoral beim Thema Pyrotechnik.

Mehr: https://www.allgemeine-zeitung.de/sport/fussball/mainz-05/wortpiratin-mara-pfeiffer-gut...


[edit sjott| Kategorie angepasst]

AZ: Wortpiratin Mara Pfeiffer: Gute Pyro, schlechte Pyro!

holger @, Freitag, 02.11.2018, 10:04 (vor 18 Tagen) @ rm_fussball

Die Geschichte von den Äpfel und Birnen.
Wenn die Maizer Pyromanen sich von nem Bretzenheimer Bauern nen Acker zu Verfügung lassen, schön.
Aber ich denke die Vereine, wo die Show innerhalb des Stadions und der Zuschauerbereiche abgefackelt wurde, werden alle Post vom DFB bekommen.

Gruß
Holger

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Seminator, Freitag, 02.11.2018, 10:53 (vor 18 Tagen) @ rm_fussball

Pyro auf den Rängen ist verboten. Mehr brauchen wir nicht zu wissen und jede Diskussion ist damit überflüssig. Ob es gefällt oder nicht, ist in der Tat unerheblich.
Nun hat man in Mainz damit angefangen, die "Schuldigen" zu bestrafen und es scheint nicht zu wirken. Wenn das Geld keine Abschreckung darstellt, dann sollte man über etwas drastischere Maßnahmen nachdenken. Man kann auch ohne diese Gruppe im Stadion leben. Es wäre schade, weil sie Stimmung machen, aber Sicherheit geht vor.
Auch von den Gesprächen halten ich eher wenig. Ein Gespräch mit einem Menschen, der nicht zuhören möchte, macht einfach keinen Sinn. Ich fände es zwar schade, wenn man sie ausschließen würde, aber auch sie sind nicht so wichtig, dass man es doch nicht tun könnte.

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OPM, Freitag, 02.11.2018, 11:12 (vor 18 Tagen) @ Seminator

Dass Frauen arbeiten gehen dürfen war verboten, Homosexualität war verboten...in der Geschichte war vieles verboten, worüber wir heute den Kopf schütteln. Nicht, dass man Pyrotechnik jetzt auf diese Stufe stellen sollte, aber klar sollte doch sein, dass dieses Problem wesentlich komplexer liegt und man auf herkömmlichen Weg (Verbote, Strafen etc) dem in den letzten 20-30 Jahren kein Stück beigekommen ist. Im Gegenteil Fans und Vereine spalten sich an dieser Frage wie Mara das beschreibt und auch in deinem Beitrag forderst du ja gewissermaßen einen Ausschluß als Kollektivstrafe.(btw. Wie soll das in einem Rechtsstaat eigentlich funktionieren?)

Was mich an dem Thema stört ist immer dieser Gedanke einer Umerziehung, man möchte durch Bestrafung ein unliebsames Verhalten ändern. Das funktioniert vielleicht bei Kindern, aber doch nicht bei einem mittlerweile ja doch als sehr ideologisch zu betrachtendem Konflikt. Mit jeder Strafe oder nur jedem schwarz-weiß gedachtem Standpunkt wird hier polarisiert, die Gruppe der Befürworter und Gegner wächst gleichermaßen und wird radikaler in ihrem Standpunkt (jetzt erst recht vs alle aussperren). Leider Gottes ist das Thema daher für alle plötzlich eine so heilige Kuh, dass ein konstruktiver Umgang kaum mehr möglich erscheint, dabei gäbe es ja durchaus so Ansätze wie in Dänemark mit kalter Pyrotechnik. Warum steckt man nicht z.B. Strafen in die Entwicklung und Genehmigungsverfahren von sowas? Damit könnte man einerseits Strafen verhindern und die Sicherheit im Stadion erhöhen, gleichzeitig den Fans entgegenkommen.

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Seminator, Freitag, 02.11.2018, 11:31 (vor 18 Tagen) @ OPM

... und auch in deinem Beitrag forderst du ja gewissermaßen einen Ausschluß als Kollektivstrafe.(btw. Wie soll das in einem Rechtsstaat eigentlich funktionieren?)

Kollektivstrafen würde ich es nicht nennen, es sei denn "Kollektiv" sind diejenigen, die zündeln. Wenn ich von Gruppe rede, dann meine ich nicht die ganze Kurve oder den ganzen Block. Ich beziehe mich lediglich auf die "Täter".

Deine Vergleiche hinken etwas. Ich würde es eher mit dem Rauchen vergleichen. Die Raucher meinen, dass sie das Recht hätten zu rauchen und wenn es dir nicht passt, dann darfst du gehen. Ich vertrete die andere Version, wie der Gesetzgeber mittlerweile auch, dass der Raucher gehen soll.

Da wir in einem Rechsstaat leben, dann sollte ich mich daran halten. Ich verstehe aber auch, wie es läuft... Für die anderen sollen Gesetze angewendet werden und für mich sollen die Gesetze zu meinen Gunsten interpretiert werden. ;-)

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OPM, Freitag, 02.11.2018, 11:40 (vor 18 Tagen) @ Seminator

Raucher, Raser...da fallen mir noch x-Vergleiche ein ;-) Mein Punkt war lediglich, dass man in der Diskussion an einem Punkt angekommen ist, wo ich kein Weiterkommen mehr sehe, sondern nur noch eine Eskalationsspirale. Und nach 20 Jahren im Kreis drehen, sehe ich keinen Nutzen in ständiger Empörung, sondern würde mir einen konstruktiveren Umgang wünschen.

Täter werden ja jetzt auch schon bestraft, Stadionverbot und Anzeige, das was eben unser Rechtssystem vorsieht.

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Seminator, Freitag, 02.11.2018, 14:35 (vor 18 Tagen) @ OPM

Täter werden ja jetzt auch schon bestraft, Stadionverbot und Anzeige, das was eben unser Rechtssystem vorsieht.

Da man im Block weiterhin zündelt, gehe ich davon aus, dass die Stadionverbote nicht eingehalten werden, sie zu kurz eingehalten werden, oder aber man sie noch nicht alle ausgesperrt hat.

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 14:27 (vor 18 Tagen) @ OPM

Dass Frauen arbeiten gehen dürfen war verboten, Homosexualität war verboten...

Rauchen war mal überall erlaubt, Radioaktivität galt mal als großes Heilmittel, die Erde ist eine Scheibe...

Was mich an dem Thema stört ist immer dieser Gedanke einer Umerziehung, man möchte durch Bestrafung ein unliebsames Verhalten ändern.

Eine eher anti-autoritäre Erziehung scheint in der Tat nicht zu funktionieren. Im Gegenteil wird das Verhalten ja eher schlimmer (siehe Pyrofackeln, die dann einfach irgendwo hingelegt oder Unbedarften in die Hand gedrückt werden). Ich denke, eben deswegen wird es in absehbarer Zeit zu drastischeren Maßnahmen kommen. Blocksperren seitens DFB/DFL, erhöhte Sicherheit im Block (mehr Personal, Sichtkontrolle, direkter Eingriff schon bei Vermummung bspw. - bin kein Sicherheitsexperte, aber da wird sich sicherlich was machen lassen).

Generell: Ich verstehe solche Leute (ich nenne sie weder Ultras noch Fans) nicht. Da geht es nicht um Anfeuerung, Motivation oder irgendwas Positives, sondern nur noch um Widerstand gegen Gesetze und Regeln, gegen "das System". Persönlich habe ich nichts gegen ein bisserl Auflehnung, aber dafür gibt es wesentlich bessere Wege, die dann auch mehr Leute mitnehmen, wo man mehr für sich und seine Sache wirbt. Momentan verschärfen diese Leute aber nur noch die Situation und es wird sehr bald auch von der anderen Fanseite eskalieren ("Denunziantentum", handgreiflich werden gegen "diese Leute").

Diese Pyrodeppen sind es, die die Fans entzweihen.

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OPM, Freitag, 02.11.2018, 14:42 (vor 18 Tagen) @ MPO


Eine eher anti-autoritäre Erziehung scheint in der Tat nicht zu funktionieren. Im Gegenteil wird das Verhalten ja eher schlimmer (siehe Pyrofackeln, die dann einfach irgendwo hingelegt oder Unbedarften in die Hand gedrückt werden).

Das ist doch schlichtweg falsch. In den 80er, 90er Jahren war deutlich mehr Lametta beim Fussball, es wurde nur weniger drüber berichtet, wenn sich Gelsenszene, Borussen- oder Adlerfront die Köpfe eingeschlagen haben bzw. Pyro wurde damals als südländische Atmosphäre gehypt.

Und wenn du von einer eher anti-autoritären Erziehung sprichst, die nicht funktioniert. Wann bitte gab es die? Mir wäre nur ein Projekt im Bezug auf Fussballfans bekant (siehe Link)

http://www.spiegel.de/sport/fussball/polizei-beim-fussball-jaeger-sieht-pilotprojekt-in...

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 14:56 (vor 18 Tagen) @ OPM

Das ist doch schlichtweg falsch. In den 80er, 90er Jahren war deutlich mehr Lametta beim Fussball, es wurde nur weniger drüber berichtet, wenn sich Gelsenszene, Borussen- oder Adlerfront die Köpfe eingeschlagen haben bzw. Pyro wurde damals als südländische Atmosphäre gehypt.

Und Rauchen war mal cool. Und Radioaktivität...

Nachdem du dir ja auch nur wieder die Punkte rauspickst, wo man (krude) irgendwie dagegen"argumentieren" kann, verzichte ich mal auf dieses Aufdröselspielchen. Ich glaube, die Message ist klar.

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OPM, Freitag, 02.11.2018, 18:10 (vor 18 Tagen) @ MPO


Nachdem du dir ja auch nur wieder die Punkte rauspickst, wo man (krude) irgendwie dagegen"argumentieren" kann, verzichte ich mal auf dieses Aufdröselspielchen. Ich glaube, die Message ist klar.

Ich suche mir Punkte raus...ok...

Dass Frauen arbeiten gehen dürfen war verboten, Homosexualität war verboten...

Rauchen war mal überall erlaubt, Radioaktivität galt mal als großes Heilmittel, die Erde ist eine Scheibe...

Ja, was ich damit sagen wollte. Gesetze und Ansichten können sich verändern und es muss erlaubt sein einen anderen Standpunkt zu haben. Es ist verboten ist ein Totschlagargument, was nicht ausreicht. Dann musste schon begründen, warum ein Verbot sinnvoll ist, dann kann ich dir erwidern, dass man dann konsequent sein müsste und Silvester verbieten müsste...

Was mich an dem Thema stört ist immer dieser Gedanke einer Umerziehung, man möchte durch Bestrafung ein unliebsames Verhalten ändern.

Eine eher anti-autoritäre Erziehung scheint in der Tat nicht zu funktionieren. Im Gegenteil wird das Verhalten ja eher schlimmer (siehe Pyrofackeln, die dann einfach irgendwo hingelegt oder Unbedarften in die Hand gedrückt werden). Ich denke, eben deswegen wird es in absehbarer Zeit zu drastischeren Maßnahmen kommen. Blocksperren seitens DFB/DFL, erhöhte Sicherheit im Block (mehr Personal, Sichtkontrolle, direkter Eingriff schon bei Vermummung bspw. - bin kein Sicherheitsexperte, aber da wird sich sicherlich was machen lassen).

Auf den ersten satz bin ich eingegangen, Stadien sind heute sicherer als früher, die Verschlimmerung der Lage ist ein subjektives Empfinden deinerseits, der ja nichtmal ins Stadion geht. Drastischere Maßnahmen...Blocksperren, gabs schonmal sind umgangen worden und sind Sicherheitsrisiko, da Gäste sich dann Tickets für Heimbereiche besorgen. Eingriff im Block, hat man am Wochenende in Dortmund gesehen, sowas kann keiner wirklich wollen.

Generell: Ich verstehe solche Leute (ich nenne sie weder Ultras noch Fans) nicht. Da geht es nicht um Anfeuerung, Motivation oder irgendwas Positives, sondern nur noch um Widerstand gegen Gesetze und Regeln, gegen "das System". Persönlich habe ich nichts gegen ein bisserl Auflehnung, aber dafür gibt es wesentlich bessere Wege, die dann auch mehr Leute mitnehmen, wo man mehr für sich und seine Sache wirbt. Momentan verschärfen diese Leute aber nur noch die Situation und es wird sehr bald auch von der anderen Fanseite eskalieren ("Denunziantentum", handgreiflich werden gegen "diese Leute").

Generell ist auch hier deine Meinung subjektiv. Es gibt genügend Beispiele, wo Pyrotechnik als Stimmungsvoll wahrgenommen wurde. am Bruchweg gegen Bielefeld Ende der 90er, beim 100 Jahresspiel, beim Empfang der Mannschaft zum Euro League Einzug, beim Spiel in St. Etienne. Und eben auch bei Feuerwerken, Silvester etc. was ich sagen will...grundsätzlich übt Feuer, Pyrotechnik whatever eine gewisse Faszination auf Menschen aus. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Pyrotechnik ist sicher auch ein Zeichen von Protest, Widerstand, aber es allein darauf zu reduzieren ist mir zu polemisch. Das ist schon tiefer verankert in der Fankultur, schau mal in andere Länder. Machen die das alle nur aus Protest.
Dass sich die Lage verschärft ja, und tragen dazu beide Seiten ihren Teil bei, auch ja. Davon hab ich schon in meinem ersten Beitrag gesprochen, dass ich mir einen konstruktivereren Umgang wünschen würde. In Norwegen, Österreich, Schweiz, jetzt eben Dänemark gibt es progressivere Modelle und Ansätze dazu, aber hier in Deutschland beharren wir seit 20 Jahren erfolglos auf Law and Order.

Diese Pyrodeppen sind es, die die Fans entzweihen.

Kann man so und so sehen, ich bin eher bei Mara...

Hoffe zur vollsten Zufriedenheit beantwortet, obwohl mit dir zu diskutieren manchmal ist, wie mit einer Taube Schach zu spielen. Am Ende kackst du Beleidigungen aufs Brett und fliegst weg...

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Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Freitag, 02.11.2018, 18:34 (vor 18 Tagen) @ OPM

Generell ist auch hier deine Meinung subjektiv.

Das ist, meiner Meinung nach, nicht unüblich.

--
SC Rapide Wedding 1893 e. V.
https://unerhoertundauserlesen.wordpress.com

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 19:54 (vor 18 Tagen) @ OPM

Mal anders:
Wie sehr hilft es der Sache, wenn man Bengalos in wildfremde Hände drückt oder irgendwo hinlegt? Ok, wenn man einen Präzendenzfall schaffen will, damit alle Stehplätze restlos verboten werden und jegliche Form von Vermummung auch, dann ist das sicher eine super Idee. Ansonsten ist das einfach nur hirnrissig, unverantwortlich und gefährlich.

Und wie schon woanders gesagt: Wann und wo hat mal ein Pyro-Befürworter eingeräumt, dass dieses Verhalten einfach nur unsagbar dumm und verantwortungslos war? Passiert nicht, denn das Spiel mit dem Feuer ist offensichtlich zu spannend.

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OPM, Freitag, 02.11.2018, 22:44 (vor 18 Tagen) @ MPO

Mal anders:
Wie sehr hilft es der Sache, wenn man Bengalos in wildfremde Hände drückt oder irgendwo hinlegt? Ok, wenn man einen Präzendenzfall schaffen will, damit alle Stehplätze restlos verboten werden und jegliche Form von Vermummung auch, dann ist das sicher eine super Idee. Ansonsten ist das einfach nur hirnrissig, unverantwortlich und gefährlich.

Und wie schon woanders gesagt: Wann und wo hat mal ein Pyro-Befürworter eingeräumt, dass dieses Verhalten einfach nur unsagbar dumm und verantwortungslos war? Passiert nicht, denn das Spiel mit dem Feuer ist offensichtlich zu spannend.


Ernstgemeinte Frage: Wo wurden Wildfremden irgendwelche Bengalos in die Hände gedrückt?

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 23:18 (vor 18 Tagen) @ OPM

Ernstgemeinte Frage: Wo wurden Wildfremden irgendwelche Bengalos in die Hände gedrückt?

Ah ne, "nur" hingelegt. Eigentlich als Idee ja noch grandioser...
http://forum.kigges.de/index.php?mode=thread&id=3237#p3318

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Captain Spaulding, Freitag, 02.11.2018, 14:51 (vor 18 Tagen) @ MPO

Dass Frauen arbeiten gehen dürfen war verboten, Homosexualität war verboten...


Rauchen war mal überall erlaubt, Radioaktivität galt mal als großes Heilmittel, die Erde ist eine Scheibe...

Was mich an dem Thema stört ist immer dieser Gedanke einer Umerziehung, man möchte durch Bestrafung ein unliebsames Verhalten ändern.


Eine eher anti-autoritäre Erziehung scheint in der Tat nicht zu funktionieren. Im Gegenteil wird das Verhalten ja eher schlimmer (siehe Pyrofackeln, die dann einfach irgendwo hingelegt oder Unbedarften in die Hand gedrückt werden). Ich denke, eben deswegen wird es in absehbarer Zeit zu drastischeren Maßnahmen kommen. Blocksperren seitens DFB/DFL, erhöhte Sicherheit im Block (mehr Personal, Sichtkontrolle, direkter Eingriff schon bei Vermummung bspw. - bin kein Sicherheitsexperte, aber da wird sich sicherlich was machen lassen).

Generell: Ich verstehe solche Leute (ich nenne sie weder Ultras noch Fans) nicht. Da geht es nicht um Anfeuerung, Motivation oder irgendwas Positives, sondern nur noch um Widerstand gegen Gesetze und Regeln, gegen "das System". Persönlich habe ich nichts gegen ein bisserl Auflehnung, aber dafür gibt es wesentlich bessere Wege, die dann auch mehr Leute mitnehmen, wo man mehr für sich und seine Sache wirbt. Momentan verschärfen diese Leute aber nur noch die Situation und es wird sehr bald auch von der anderen Fanseite eskalieren ("Denunziantentum", handgreiflich werden gegen "diese Leute").

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Diese Pyrodeppen sind es, die die Fans entzweihen.

Nostradamus :)

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Captain Spaulding, Freitag, 02.11.2018, 13:54 (vor 18 Tagen) @ Seminator

Pyro auf den Rängen ist verboten. Mehr brauchen wir nicht zu wissen und jede Diskussion ist damit überflüssig. Ob es gefällt oder nicht, ist in der Tat unerheblich.
Nun hat man in Mainz damit angefangen, die "Schuldigen" zu bestrafen und es scheint nicht zu wirken. Wenn das Geld keine Abschreckung darstellt, dann sollte man über etwas drastischere Maßnahmen nachdenken. Man kann auch ohne diese Gruppe im Stadion leben. Es wäre schade, weil sie Stimmung machen, aber Sicherheit geht vor.
Auch von den Gesprächen halten ich eher wenig. Ein Gespräch mit einem Menschen, der nicht zuhören möchte, macht einfach keinen Sinn. Ich fände es zwar schade, wenn man sie ausschließen würde, aber auch sie sind nicht so wichtig, dass man es doch nicht tun könnte.


Wie viele Fans standen denn am Samstag in Flammen? Wie viele Blöcke sind abgebrannt? Wie viele tausende Fans sind voller Panik schreiend aus dem Stadion gerannt?

Und jetzt überleg mal nicht nur letzten Samstag, sondern die letzten Jahre...

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holger @, Freitag, 02.11.2018, 14:02 (vor 18 Tagen) @ Captain Spaulding

Mindestens einer.
Im Gegensatz zum Zigarettenqualm (den ich auch nicht toll) finde, führt der Pyro Qualm zu Asthma-Anfällen. Was ja wohl auch der Grund für Einsatz in Dortmund war.

Gruß
Holger

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Seminator, Freitag, 02.11.2018, 14:27 (vor 18 Tagen) @ Captain Spaulding

Wie viele Fans standen denn am Samstag in Flammen? Wie viele Blöcke sind abgebrannt? Wie viele tausende Fans sind voller Panik schreiend aus dem Stadion gerannt?

Und jetzt überleg mal nicht nur letzten Samstag, sondern die letzten Jahre...

Es ist verboten. Solange die Rechtslage so ist, ist es sinnlos darüber zu debattieren.

Ich wäre dafür, dass man mal eine Umfrage startet, ob die Menschen im Stadion dafür sind oder nicht. Es bringt zwar nichts, da es dennoch verboten bleibt, aber meinetwegen. Ich gehe davon aus, da bin ich dann doch so arrogant, dass eine große Mehrheit sich gegen Pyro auf den Rängen aussprechen wird.

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Captain Spaulding, Freitag, 02.11.2018, 14:56 (vor 18 Tagen) @ Seminator

Wie viele Fans standen denn am Samstag in Flammen? Wie viele Blöcke sind abgebrannt? Wie viele tausende Fans sind voller Panik schreiend aus dem Stadion gerannt?

Und jetzt überleg mal nicht nur letzten Samstag, sondern die letzten Jahre...


Es ist verboten. Solange die Rechtslage so ist, ist es sinnlos darüber zu debattieren.

Ich wäre dafür, dass man mal eine Umfrage startet, ob die Menschen im Stadion dafür sind oder nicht. Es bringt zwar nichts, da es dennoch verboten bleibt, aber meinetwegen. Ich gehe davon aus, da bin ich dann doch so arrogant, dass eine große Mehrheit sich gegen Pyro auf den Rängen aussprechen wird.

Aber die Rechtslage wird sich niemals ändern, wenn man nicht darüber debattiert.
Jeder Verbotsaufhebung ging irgendwann mal eine Debatte zuvor.

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 14:57 (vor 18 Tagen) @ Captain Spaulding

Aber die Rechtslage wird sich niemals ändern, wenn man nicht darüber debattiert.
Jeder Verbotsaufhebung ging irgendwann mal eine Debatte zuvor.

Man verbietet Plastikflaschenhalterungen an Mülleimern, weil Menschen sich dran verletzen könnten. Glaubst du dann ernsthaft, dass man in irgendeiner Weise dann vermitteln kann, dass man eine extrem heiß brennende Pyrofackeln oder die Atmung angreifender Rauch in einem Block mit 1000+ Menschen erlaubt?

Wie dumm/dreist kann man eigentlich sein?

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Captain Spaulding, Freitag, 02.11.2018, 15:00 (vor 18 Tagen) @ MPO

Aber die Rechtslage wird sich niemals ändern, wenn man nicht darüber debattiert.
Jeder Verbotsaufhebung ging irgendwann mal eine Debatte zuvor.


Man verbietet Plastikflaschenhalterungen an Mülleimern, weil Menschen sich dran verletzen könnten. Glaubst du dann ernsthaft, dass man in irgendeiner Weise dann vermitteln kann, dass man eine extrem heiß brennende Pyrofackeln oder die Atmung angreifender Rauch in einem Block mit 1000+ Menschen erlaubt?

Man könnte auch die Alternative, die sog. "Kalte Pyro" legalisieren.

Wie dumm/dreist kann man eigentlich sein?

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holger @, Freitag, 02.11.2018, 15:17 (vor 18 Tagen) @ Captain Spaulding

Gerade mal ein wenig recherchiert. Soviel teurer ist die kalte Pyro auch nicht.
Warum wird die dann nicht genutzt um ein Argument aus der Welt zu schaffen? Würde ja ein wenig "wir beschäftigen uns mit der Problematik" signalisieren.

Finde leider nix, wie es da mit Qualm aussieht.

Gruß
Holger

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OPM, Freitag, 02.11.2018, 18:14 (vor 18 Tagen) @ holger

AZ: Wortpiratin Mara Pfeiffer: Gute Pyro, schlechte Pyro!

willi05, Freitag, 02.11.2018, 15:34 (vor 18 Tagen) @ Captain Spaulding

Warum??? Zum Fußballschauen brauch man es schon mal nicht, um die eigene Mannschaft anzufeuern.... ups:-) auch nicht.

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sjott @, Freitag, 02.11.2018, 15:07 (vor 18 Tagen) @ MPO

Der letzte Satz (also die Frage) war jetzt nicht so wirklich ... zwingend nötig, oder?

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 15:21 (vor 18 Tagen) @ sjott

Der letzte Satz (also die Frage) war jetzt nicht so wirklich ... zwingend nötig, oder?

Sorry, ich hab einfach absolut kein Verständnis mehr für die Gegenseite. Das hat mittlerweile schon etwas davon, wie mit einer Taube Schach zu spielen. Nach kurzer Zeit schmeisst sie die Figuren um, kackt aufs Brett und fliegt davon.

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sjott @, Freitag, 02.11.2018, 16:00 (vor 18 Tagen) @ MPO
bearbeitet von sjott, Freitag, 02.11.2018, 16:03

Ändert nix an der Entbehrlichkeit der Frage und der gewählten Formulierung.

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 16:03 (vor 18 Tagen) @ sjott
bearbeitet von MPO, Freitag, 02.11.2018, 16:15

Ändert nix an der Entbehrlichkeit der gewählten Formulierung.

Nun ja, gut, dass wir darüber gesprochen haben. Ich fand diesen Schlussatz/frage wichtig genug um mein Unverständnis auszudrücken. Wir können den Thread gerne weiterführen mit der Debatte darum, aber irgendwie ändert das halt nicht sonderlich viel daran.

Diese ganze Pyrodiskussion fühlt sich an wie die öffentliche Debatte um/mit der Afd. Und nein, die Pyronauten will ich damit jetzt nicht auf die gleiche Stufe stellen, aber die Diskussion läuft ähnlich unbefriedigend und komplett ergebnislos. Man gibt gute Argumente, erklärt, dass es für bestimmte Dinge klare Regeln gibt und dann wird ausgewichen und mit irgendeinem anderen Käse weitergemacht. Oder geschwiegen und ne Woche später gibts dann wieder den nächsten Rohrkrepierer.

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eberennterwiederlos @, Freitag, 02.11.2018, 16:15 (vor 18 Tagen) @ sjott

Ändert nix an der Entbehrlichkeit der Frage und der gewählten Formulierung.

Meiner Meinung nach hätte es auch gereicht, trägt zu einer guten Diskussion bei, den eigenen Standpunkt darzustellen...

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 16:16 (vor 18 Tagen) @ eberennterwiederlos

Ändert nix an der Entbehrlichkeit der Frage und der gewählten Formulierung.


Meiner Meinung nach hätte es auch gereicht, trägt zu einer guten Diskussion bei, den eigenen Standpunkt darzustellen...

Ich gebe dir grundsätzlich recht, aber...

Wann hast du eigentlich erlebt, dass ein Pyro-Befürworter mal Fehlverhalten seinerseits bzw. seiner Kollegen eingeräumt hat? Ich kann mich nicht daran erinnern.

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eberennterwiederlos @, Freitag, 02.11.2018, 20:19 (vor 18 Tagen) @ MPO

Ändert nix an der Entbehrlichkeit der Frage und der gewählten Formulierung.


Meiner Meinung nach hätte es auch gereicht, trägt zu einer guten Diskussion bei, den eigenen Standpunkt darzustellen...


Ich gebe dir grundsätzlich recht, aber...

Wann hast du eigentlich erlebt, dass ein Pyro-Befürworter mal Fehlverhalten seinerseits bzw. seiner Kollegen eingeräumt hat? Ich kann mich nicht daran erinnern.

Da gebe ich dir auch recht, aber...

Wann hast du eigentlich erlebt, dass persönlich werden eine Diskussion inhaltlich verbessert? Ich kann mich nicht daran erinnern, eher an Gegenteiliges...

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MPO, Fürth, Freitag, 02.11.2018, 20:27 (vor 18 Tagen) @ eberennterwiederlos

Wann hast du eigentlich erlebt, dass persönlich werden eine Diskussion inhaltlich verbessert? Ich kann mich nicht daran erinnern, eher an Gegenteiliges...

Es kann schon sein, dass eine Diskussion besser wird, wenn man sie schärfer führt. Aber in der Regel nicht unbedingt. Aber: Für mich ist das Thema schon länger keine Diskussion mehr. Eigentlich ist da alles relativ klar.

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Spielwitz, Samstag, 03.11.2018, 13:40 (vor 17 Tagen) @ MPO

Mal ne ernstgemeinte Frage: Wieso beteiligst du dich an einer Diskussion, die es für dich "eigentlich gar nicht gibt"?

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Milestone-Mainz, Freitag, 02.11.2018, 16:13 (vor 18 Tagen) @ MPO

Sorry, ich hab einfach absolut kein Verständnis mehr für die Gegenseite.

Zudem es ja auch keinerlei wirklich Dialogbereitschaft gibt, reden und dann zur Tagesordnung überzugehen, ist halt auf Dauer zu einseitig und frustrierend.

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Seminator, Freitag, 02.11.2018, 15:34 (vor 18 Tagen) @ Captain Spaulding

Ich wäre dafür, dass man mal eine Umfrage startet, ob die Menschen im Stadion dafür sind oder nicht. Es bringt zwar nichts, da es dennoch verboten bleibt, aber meinetwegen. Ich gehe davon aus, da bin ich dann doch so arrogant, dass eine große Mehrheit sich gegen Pyro auf den Rängen aussprechen wird.


Aber die Rechtslage wird sich niemals ändern, wenn man nicht darüber debattiert.
Jeder Verbotsaufhebung ging irgendwann mal eine Debatte zuvor.

Vielleicht drücke ich mich falsch aus. Was wir oder sie denken ist unerheblich. Wir können diskutieren und debattieren, was immer gut ist. Ich sage ja auch, dass man die Menschen im Stadion mal fragen könnte. Wenn die meisten dagegen sind, wovon ich ausgehe, dann müssten die "Pyromanen" es auch akzeptieren.

Mir geht es hauptsächlich darum, dass Pyro gegen geltendes Recht verstößt und solange sich daran nichts ändert, kann ich mich nicht darüber hinwegsetzen, und der Debatte vorgreifen. Selbst wenn die Gegenseite keine Lust hat zu debattieren, und so verstehe ich deinen Einwand, ändert sich wenig. Gesetze sind dazu da, dass man sie befolgt, ob es mir passt oder nicht. Ich gebe zu, dass es Gesetze gibt, die einem nicht einleuchten und ich bin frei sie nicht zu akzeptieren. Gelten tun sie dennoch und deswegen muss ich die Strafe dann in Kauf nehmen.

Als Fan wünsche ich mir, dass die Strafen so empfindlich wie möglich ausfallen, bevor wir alle Opfer von Kollektivstrafen werden.

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Nope @, Freitag, 02.11.2018, 18:47 (vor 18 Tagen) @ Seminator

Genau so.

Und wer sich auf Wiederstand und Debatte beruft. Niemand verbietet die Debatte. Die kann jederzeit geführt werden. Auch ohne Regelbruch.

Wie ich dieses sich als Opfer stilisieren leid bin.

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Milestone-Mainz, Freitag, 02.11.2018, 12:21 (vor 18 Tagen) @ rm_fussball

Denn es ist nun mal unerheblich, ob ich, der Fan in der Loge oder der Ultra sie stimmungsvoll finden oder nicht, weil sie verboten sind.

Leute mit Atemwegserkrankungen hätten wahrscheinlich mit Pyro auch dann Probleme, wenn sie nicht verboten wären.

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Weizen05, Freitag, 02.11.2018, 23:03 (vor 18 Tagen) @ rm_fussball

Allgemeine Zeitung

Bei dem einem Pokalspiel wird die Atmosphäre des Feuerwerks gelobt, beim anderen droht Spielabbruch wegen Pyro. Wortpiratin Mara Pfeiffer über die Doppelmoral beim Thema Pyrotechnik.

Mehr: https://www.allgemeine-zeitung.de/sport/fussball/mainz-05/wortpiratin-mara-pfeiffer-gut...


[edit sjott| Kategorie angepasst]

Das Stadion in der Kurvorstadt ist kleiner und insofern enger, als es komplett überdacht ist, es gab auch ziemlich viel Rauch und es war also auch deutlich mehr Rauch im "Innenraum", und die Gefahr, dass jemand was abbekommt, wenn irgendein Idiot irgendwas wirft, größer. Die Entscheidung des Schiedsrichters, der für die Unterbrechung und die Abbruch-Androhung die Alleinverantwortung hatte, fiel so, weil er als Schiedsrichter auch für die Sicherheit und die Gesundheit der Spieler verantwortlich ist, dieser Verantwortung muss er zwischen Anpfiff erster und Abpfiff zweiter Hälfte mit niemandem teilen. Das andere in Leipzig war professionelle Pyro *vor* dem Anpfiff und zum größeren Teil hinter der Tribüne, außerdem ziemlich raucharm, sowie von Gästeseite ein paar Bengalos, und das alles *vor* dem Anpfiff, richtig?

Also, ich finde da mühelos ein paar ziemlich fundamentale Unterschiede zwischen beiden Veranstaltungen. Mal abgesehen davon, dass, wenn zwei Schiedsrichter dieselbe Situation unterschiedlich pfeifen würden, weil einer sich irrt und der andere nicht, das nichts daran ändern würde, dass es Regeln gibt. Doppelmoral wäre, wenn ein und dieselbe Instanz in in wesentlichen Aspekten ähnlichen Situationen unterschiedlich entscheiden würde. Es war aber weder derselbe Schiedsrichter, noch waren es ähnliche Situationen.

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Ich hab mit denen nichts zu tun. Ehrlich!

Rehberg: Was bleibt, ist der Dialog

Alsodoch @, Berlin / Mainz - Kastel, Samstag, 03.11.2018, 14:18 (vor 17 Tagen) @ rm_fussball

Als Fußballfan will man sich mit Fußball beschäftigen. Was davon ablenkt, das sind die Ausschreitungen in manchen Fußballstadien.

Weiter lesen:

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SC Rapide Wedding 1893 e. V.
https://unerhoertundauserlesen.wordpress.com

Das ganze Stadion brannte lichterloh, alles voller Rauch

Captain Spaulding, Sonntag, 04.11.2018, 07:49 (vor 16 Tagen) @ rm_fussball

Besorgte Bürger aus Fürth würden den Untergang des Abendlandes herbei beschwören.

Fans aus Karlsruhe feiern es einfach nur hart - und das völlig zu recht.


Ab Minute 14:

https://www.youtube.com/watch?v=NMUiFqmkO18

Das ganze Stadion brannte lichterloh, alles voller Rauch

MPO, Fürth, Sonntag, 04.11.2018, 10:28 (vor 16 Tagen) @ Captain Spaulding

Besorgte Bürger aus Fürth würden den Untergang des Abendlandes herbei beschwören.

Ach je...

Der Punkt ist: Das da ist ziemlich kontrolliert abgebrannt. Weit von jedem anderen entfernt und vermutlich auch mit Hausherr-Zustimmung. Da soll es mir auch recht sein. Mitten in nem Block mit 1000 anderen oder gar die Dinger irgendwo hinzulegen...

Aber sowas verstehst du offenbar einfach nicht.

Das ganze Stadion brannte lichterloh, alles voller Rauch

strombergbernd, Sonntag, 04.11.2018, 10:58 (vor 16 Tagen) @ Captain Spaulding

Erinnert mich an die Pyro-Show vor dem Heimspiel gegen Schalke anläßlich des 100. Vereinsgeburtstags. Kontrolliert vor der Tribüne.

Das Spiel und dass Ergebnis fand ich noch viel besser. Aber die Vorgeschichte und das ganze drumherum ist ja bekannt.

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"He is not my president!" (Henry Kissinger über Richard Nixon)
"Das Wurstbrot ist eine Kulturkonstante." (Jochen Malmsheimer)
"Jeder glaubt immer, sein Pups riecht gut, aber das ist nicht so. (Dieter Bohlen)

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