Stuttgart hat nicht verdient, was es geschenkt bekam (Rund um Fußball)

MPO @, Fürth, Dienstag, 28.05.2019, 07:49 (vor 30 Tagen) @ Alsodoch

Nach dem Abstieg droht der VfB Stuttgart die Bundesliga länger nicht mehr zu sehen. Die nächste Totalsanierung steht bevor - immerhin gibt es erste Glamour-freie Hoffnungsschimmer. Ein Kommentar von George Moissidis.


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Treffend hammerharter Kommentar !

Stuttgart ähnelt in der Entscheidungssuche und -findung auch sehr dem HSV. Die verpflichten zum Teil auch gern nach Namen, reden sich gegenseitig ins Konzept. Beispielsweise wollte Reschke afaik auf keinen Fall Korkut, der aber von der Führung durchgedrückt wurde. Das "funktionierte" zwar, aber komplett nur nach Ergebnis. Und am Ende hatte man eine untertrainierte Mannschaft, die keine PS mehr auf den Boden brachte (verzeiht den Einwurf: Ein bisserl ähnlich wie bei uns in der letzten Saison mit Schmidt). Reschke will ich damit nicht in Schutz nehmen. Der galt ja auch einst als Supertalentspäher (als Hiwi der jeweiligen Sportmanager in Leverkusen und München), aber es ist auch was anderes, Lieferant von guten Namen zu sein oder dann wirklich danach eine Mannschaft zusammenzustellen.

Und nun? Holt man die nächste Superkraft Mislintat her, der heiß gehandelt wurde. Aber das einkaufen für Dortmund oder Arsenal was anderes ist als einkaufen für einen Absteiger wird auch eine flotte Überraschung. Und auch hier wie bei Reschke: Ein Talentsucher. Kein Sportmanager, der ein rundes Team mit Charakter zusammenstellen muss. Der Autorität ausstrahlen muss. Der nicht zocken soll, weil der GI-Trend bei einem Youngster viel versprechen lässt. Sondern der eine Mischung herstellen muss, die heute funktioniert und Potential für morgen hat.

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