AZ: Wo liegt die Schmerzgrenze bei Jean-Philipp Gbamin? (Presselinks)

MPO @, Fürth, Donnerstag, 28.03.2019, 10:40 (vor 114 Tagen) @ Kiff-es

Ich verstehe deinen Punkt, aber was ist nur aus dem guten, alten „11 Freunde müsst ihr sein“ geworden?

Nein, da hast du mich wohl mißverstanden bzw. ich hab mich unklar ausgedrückt.

Die Stärken eines jeden einzelnen Spielers kommen besser zum Tragen, wenn die gesamte Mannschaft funktioniert. Wenn du als Spieler weißt, dass du vorne mal was riskieren kannst und hinten nicht sofort Panik ausbricht, weil da alle Abläufe sitzen. Oder du weißt, dass du den Gegner jetzt nicht umnieten musst, weil gleich der Kollege aushilft. Oder du weißt, dass du den Ball jetzt blind auf rechtsaußen spielen kannst, weil da der Kollege immer hingeht.
Die Abläufe sind besser bei uns geworden - im Vergleich zu den Vorjahren - aber noch nicht gut.

Oder anders gesagt: Wir könnten Cristiano Ronaldo bei uns spielen lassen und er würde recht sicher bei uns keine 20 Tore schießen in der Saison. Er bekommt weniger Bälle, seine Defensivschwäche fällt mehr auf, wir haben weniger starke andere Offensive, also kriegt er 1-2 Manndecker drauf usw.

Wenn man Spieler aneinanderfügt, dann wirken sie quasi multiplikativ, nicht additiv. Deswegen bringt es eigentlich immer mehr, lieber 2 gute Spieler zu holen als einen sehr guten.

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